Trading lernen: So gelingt Trading Anfängern der Einstieg

Beim Trading sprechen Statistiken davon, dass 60% der CFD-Trader Geld verlieren. Wenn viele Trader Geld verlieren, was machen die erfolgreichen Trader richtig?

Trading lernen bedeutet, sich mit dem Finanzmarkt vertraut zu machen. Neben den Trading Grundlagen ist ein Demokonto wichtig. Trading Anfänger sollten nicht vorschnell auf einem Echtgeldkonto handeln.  

Was ist Trading?

Trading heißt, mit Kursveränderungen Geld zu verdienen. Dafür benötigen Anleger Volatilität, d.h. Kurschwankungen. In Märkten, die sich seitwärts bewegen (Seitwärtsmärkte) und keine klare Richtung haben, gibt es in der Regel weniger Handelsmöglichkeiten für die meisten Trader.

Definition und Grundlagen beim Trading

Trader kaufen und verkaufen Wertpapiere, Forex, Indizes, Kryptowährungen oder Rohstoffe. Sie setzen auf steigende (long) oder fallende Kurse (short).

Unterschied zwischen Trading und Investieren

Beim Trading werden Positionen oft nur kurz gehalten. Investoren legen dagegen langfristig an.

Trader nutzen technische Analysen und kurzfristige Marktbewegungen. Investoren setzen oft auf fundamentale Daten von Unternehmen. Sie denken langfristig.

Trading Strategien und der Anlagehorizont

Es gibt verschiedene Tradingarten, die sich in der Haltedauer unterscheiden:

  • Daytrading: Positionen werden innerhalb eines Handelstages eröffnet und geschlossen
  • Swingtrading: Haltedauer von mehreren Tagen bis Wochen
  • Scalping: Extrem kurzfristige Trades von Sekunden bis Minuten

Forex und CFDs: Finanzinstrumente für Trader

Aktien und Indizes

Aktien sind Wertpapiere, die einen Anteil an einem Unternehmen darstellen. Der Wert einer Aktie kann stark schwanken. Da er vom Erfolg und der Entwicklung des Unternehmens abhängt. Einzelaktien haben ein hohes Risiko, da sie anfällig für Kursverluste sind, wenn das Unternehmen in Schwierigkeiten gerät.

Indizes wie der Dow Jones oder der DAX bilden einen Korb aus vielen verschiedenen Aktien ab. Durch die breite Streuung über viele Unternehmen und Branchen ist das Risiko deutlich geringer als bei Einzelaktien. Zwar unterliegen auch Indizes Schwankungen, jedoch sind diese weniger stark als bei Einzelaktien.

Im Vergleich haben Aktien ein deutlich höheres Risiko als breit gestreute Indizes. Bei Indizes wird das Risiko auf viele „Schultern“ verteilt. Sodass Kursverluste einzelner Aktien weniger stark ins Gewicht fallen.

Anleger, die breit in Indizes investieren, können vom langfristigen Wachstum des Aktienmarktes profitieren, ohne das hohe Risiko von Einzelaktien tragen zu müssen.

Forex Markt

Forex ist der Devisenhandel. Er ist sehr liquide und 24/5 verfügbar. In Europa sind maximale Hebel bis 1:30 erlaubt. Zu den bekanntesten Währungspaaren gehören EUR/USD, GBP/USD und JPY/USD

Kryptowährungen

Zu den Kryptos zählen z.B. Bitcoin, Ethereum und Litecoin. Der maximale Hebel liegt bei 1:2. 

Rohstoffe und Edelmetalle

Rohstoffe und Edelmetalle werden oft als Absicherung gegen Risiken genutzt. Gold gilt als ein sicherer Hafen in Krisenzeiten. 

CFD Trading lernen

CFDs ermöglichen den Handel auf Kursbewegungen mit Hebel. Je nach Basiswert (z.B. Aktie oder Rohstoff) unterscheidet sich die Höhe des Hebels. In Europa sind diese bei allen CFD und Forex Brokern gleich.

Traden lernen ohne Risiko auf dem Demokonto

Trading Anfänger sollte immer ein Demokonto nutzen. So können Trading Strategien getestet werden. Trive bietet Anlegern den Handel auf dem Metatrader 5, MetaTrader 4 und dem Trive Trader. 

Ein ausgiebiger Test der Handelsplattform sollte immer der erste Schritt sein. Nur wer sicher mit der Trading Software umgeht, kann in Stress Situationen umsichtig agieren.

Trading Plan

Ein Trading-Plan beginnt mit klaren Zielen. Regelmäßige Marktanalysen sind wichtig.

Eine festgelegte Trading-Strategie befolgen. Risikomanagement, wie Stop-Loss- und Take-Profit-Orders, sollte immer verwendet werden. Dadurch können Verluste begrenzt und Gewinne gesichert werden.

Das Handelskapital und das maximale Risiko pro Trade festlegen. Diszipliniert am Plan festhalten.

Trades werden automatisch von der Handelsplattform MetaTrader dokumentiert. Diese sollten regelmäßig analysiert werden, um aus Fehlern zu lernen und die Strategie zu optimieren.

Technische Analyse: Das Fundament des Tradings

Bei der technischen Analyse interpretieren Trader Charts und Kursverläufe. 

Chartanalyse und Indikatoren

Chartanalyse ist ein wichtiger Teil der technischen Analyse. Trader schauen sich verschiedene Zeiträume an, von Minuten bis Monate. Je nach Handelsstil.

Daytrader nutzen kürzere Zeiträume. Langfristige Händler schauen sich Tages– oder Wochencharts an.

Trading Indikatoren helfen, die Chartanalyse zu ergänzen. Man nutzt Trend-Indikatoren, Oszillatoren und Momentum-Indikatoren.

Bollinger Bänder zeigen, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist. Der Average True Range (ATR) misst die Marktvolatilität.

Trendlinien und Unterstützungs-/Widerstandszonen

Trendlinien zeigen die Richtung des Marktes. Es gibt Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends. Die Dow-Theorie sagt, dass Trends sich oft fortsetzen.

Unterstützungs- und Widerstandszonen sind wichtige Punkte im Chart. Sie helfen, die richtigen Ein– und Ausstiegszeiten zu finden.

Candlestick-Muster erkennen

Candlestick-Muster geben Einblick in das Marktsentiment. Sie zeigen, ob ein Trend sich ändern könnte. 

AspektBedeutungAnwendung
ChartanalyseGrundlage der technischen AnalyseIdentifizierung von Trends und Mustern
IndikatorenErgänzung zur ChartanalyseBestätigung von Signalen und Trends
TrendlinienVisualisierung von MarktbewegungenBestimmung von Handelsentscheidungen
Candlestick-MusterEinblick in MarktpsychologieVorhersage potenzieller Kurswenden

Fundamentalanalyse: Wichtige Ergänzung zur technischen Analyse

Die Fundamentalanalyse hilft, die wirtschaftlichen Grundlagen von Vermögenswerten zu verstehen. Beim Trading analysieren wir, was den Wert eines Assets beeinflusst.

Bei Aktien schauen wir auf Unternehmensbilanzen und das Management. Im Forex Trading sind Wirtschaftsindikatoren wichtig. Wir betrachten Zinssätze und Inflationsraten.

Die Kombination von Fundamentalanalyse und technischer Analyse kann sinnvoll sein.

Um die Fundamentalanalyse zu nutzen, nutzen wir verschiedene Kennzahlen. Dazu gehören:

  • Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
  • Dividendenrendite
  • Discounted Cashflow-Analyse (DCF)

Risiko- und Money-Management im Trading

Effektives Risikomanagement beim Trading ist die Basis um langfristig an der Börse aktiv zu sein. 

Position Sizing und Hebel

Position Sizing bestimmt, wie viel Kapital wir pro Trade einsetzen. Eine gute Regel ist, nicht mehr als 1-2% des Gesamtkapitals pro Trade zu riskieren. Das bedeutet bei 5.000 Euro maximal 50-100 Euro pro Position.

Hebel können Gewinne steigern, aber auch das Risiko erhöhen. 

Stop-Loss und Take-Profit

Stop-Loss-Orders sind wichtig für das Risikomanagement. Sie begrenzen Verluste auf ein vorher festgelegtes Niveau. Take-Profit-Orders sichern Gewinne ab. 

Wichtig dabei, in der Regel sind Stops nicht garantiert. Diese werden bestens ausgeführt.

Diversifikation und Portfoliomanagement

Diversifikation verteilt das Risiko auf verschiedene Assets. Ein ausgewogenes Portfolio passt zur Risikobereitschaft und den Anlagezielen. Regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen sind wichtig, da sich Märkte ändern.

Ein gutes Money Management hilft, emotionales Trading zu vermeiden. Es ermöglicht eine disziplinierte Umsetzung der Tradingstrategie. Halten Sie ein Trading-Journal, um Ihre Fortschritte zu verfolgen und aus Erfahrungen zu lernen.

Trading-Psychologie: Emotionen unter Kontrolle halten

Die Trading-Psychologie ist sehr wichtig für den Erfolg am Markt. Emotionen können unsere Entscheidungen stark beeinflussen. Das führt oft zu Fehlern.

Um besser zu werden, müssen wir unsere Gefühle wie Gier und Angst kontrollieren. Ein Plan hilft, klüger zu handeln und Risiken besser einzuschätzen.

Die richtige Wahl der Trading Plattform 

Trive Financial Services bietet aktuell drei Handelsplattformen an. Den Trive Trader, MetaTrader 4 und MetaTrader 5.

MetaTrader Trading Software

Der MetaTrader zählt seit Jahren zu den beliebtesten Trading Plattformen. Es gibt dabei den MetaTrader 4 (MT4) und MetaTrader 5 (MT5). Beide bieten erstklassige Charting Funktionen, benutzerfreundliche Oberfläche und die Möglichkeit des automatisierten Handels.

Hierzu bietet Trive Trading Tools wie Trading Central oder den MetaTrader Booster.

Technische Indikatoren

Ein weiterer Vorteil ist die MQL Community. Dort finden Trader diverse Indikatoren, Skripte und EAs. Diese können nachträglich in die Handelsplattform MetaTrader geladen werden.

Trading Anfänger: Demokonto eröffnen

Bei Trive können Trading Einsteiger im Kundenbereich jederzeit eine Demo testen. Diese steht für alle Handelsplattformen und mit unterschiedlichen Kontogrößen zur Verfügung.

Online Trading lernen: Webinare und YouTube

Trive bietet allen Kunden und Interessenten diverse kostenfreie Schulungsmöglichkeiten.

Webinar

Jede Woche gibt es regelmäßige Live Webinare mit Branchen Experten. Das Webinar Forex am Sonntag findet seit über 10 Jahren statt und ist eine Institution im deutschsprachigen Trading Raum.

YouTube

Auf dem Trive YouTube Kanal finden Anleger Unterstützung beim Trading lernen. Neben Regelmäßigen Trading Analysen gibt es Schulungsvideos zu diversen Themen wie z.B. Stop Loss und Money Management.

Trading beginnen: Online Broker 

Bei der Wahl des Brokers sollten Trader auf die Regulierung achten. Trive ist in Europa über die MFSA reguliert und bei der BaFin registriert. Es entfällt somit die Nachschusspflicht und es gibt diverse weitere Schutzmechanismen über die ESMA für Anleger.

Trive bietet neben erstklassigen Trading-Gebühren, diversen Handelsplattformen einen lokalen Service aus der Finanzmetropole Frankfurt am Main. 

Fazit: Trading für Anfänger 

Erfolgreich zu traden, braucht Geduld und Ausdauer. Profi-Trader und Algorithmen sind oft vorne. Aber es gibt Chancen für Anfänger.

Wichtig sind eine klare Strategie, gutes Risikomanagement und die Kontrolle der Emotionen. Die Wahl der Trading-Plattform und des Brokers ist auch entscheidend. Man sollte verschiedene Finanzinstrumente wie Aktien, ETFs und Rohstoffe kennen.

Technische und fundamentale Methoden helfen, gute Entscheidungen zu treffen. Unsere Zusammenfassung zeigt: Erfolg kommt durch ständiges Lernen und Anpassen. Demo-Konten, das Beobachten von Marktbewegungen und die Verbesserung der Fähigkeiten sind wichtig.

Die richtige Einstellung und das Lernen aus Fehlern helfen jedem Anfänger, besser zu werden. So kann man langfristig Erfolge erzielen.

Hohes Risiko beim Trading

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 65% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit Trive Financial Services Malta Ltd. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren. Ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Dieses Material dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz-, Anlage- oder sonstige Beratung dar. Keine der in diesem Material zum Ausdruck gebrachten Meinungen stellt eine Empfehlung von Trive Financial Services Malta Limited oder des Autors in Bezug auf eine bestimmte Anlage, Transaktion oder Anlagestrategie dar. Sollte nicht als Grundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder die finanzielle Situation des einzelnen Anlegers. Trive Financial Services Malta Limited haftet nicht für Verluste, Schäden oder Verletzungen, die sich aus der Verwendung dieser Informationen ergeben.